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Isabella Mendez

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Isabella Rosa Maria
Nachname: Mendez

Alter: 34
Spezies: Mensch
männlich/weiblich: weiblich

Geburtsort: Mexico
Eltern: Araminta Inez Mendez, Bibliohekarin und Dr. Samuel J. Hagerty, Genforscher (Hagerty nahm bei der Heirat den Namen seiner Frau an)
Geschwister: keine

Aussehen

Körpergrösse: 1,78 m
Gewicht: 72kg
Hautfarbe: südländische Bräune
Haarfarbe: intensives Dunkelbraun ins Schwarz gehend, lang
Augenfarbe: dunkelbraun
Auffälligkeiten: Isabella trägt wegen ihrer arbeitsbedingten Kurzsichtigkeit eine Brille mit dünnem Rand für die Ferne, die sie immer in die Stirn hochschiebt. Ihr kräftiges Haar trägt sie praktischer Weise je nach Laune als Zopf (gute Laune), zusammengebunden (in Eile) oder hochgesteckt mit Haarnadeln (ärgerlich). Wenn sie wütend ist leuchten ihre Augen rabenschwarz. Ihr haftet ständig der Geruch von Mäusen an.

Lebenslauf

Isabella Rosa Maria kam als Tochter einer mexikanischen Bibliothekarin und eines bereits in die Jahre gekommenen amerikanischen Genforschers auf die Welt. Von jeher war sie ungewöhnlich wissbegierig und verbrachte ihre Kindheit eher mit einem gutem Buch als mit dem Knüpfen und Pflegen von Freundschaften. Sprach ihr Vater von ihr meinte er immer, sie sei schon mit einem Buch auf die Welt gekommen und wer sie kennen lernte, verstand was er damit meinte. Schon bei Schuleintritt konnte sie lesen, schreiben und beherrschte die Grundrechenarten.

Vom Stoff tödlich gelangweilt blieben schulische Probleme nicht aus, sie fiel durch für ihr Alter untypischen Zynismus auf bis man ihr wahres Potential erkannte und sie richtig einstufte. Von da an war sie eine fleißige Schülerin und brachte hervorragende Ergebnisse nach Hause, die auch im anschließenden Medizinstudium weiter anhielten. So wurde auch über ihren anstrengenden Charakter und die Tatsache hinweggesehen, dass sie auf ihrem Zimmer Alkohol destillierte und bei einem Unfall das Zimmer abfackelte. Es wurde über eine beträchtliche Summe gemunkelt, die ihr Vater anschließend der Universität für den Ausbau ihrer Bibliothek spendete.

Durch die ständigen wissenschaftlichen Debatten mit ihrem Vater angespornt, schaffte sie ihren medizinischen Abschluss bereits mit 20 Jahren und ein halbes Jahr danach ihren Doktortitel. Sie schrieb zu dem Thema ihrer Doktorarbeit auch gleich eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „Im Namen der Medizin“ das zwar in Fachkreisen ein gewisses Ansehen erreichen konnte, aber sonst sehr viele Gegner auf den Plan rief, weil sie es für Menschen- bzw. lebensfeindlich einstuften.

Durch ihre Jugend und durch ihren teilweise unangenehmen Charakter schaffte sie es nicht Vertrauen zu wecken und war mit ihrer Arbeit am hiesigen Krankenhaus nicht genug ausgelastet, obwohl Kollegen von ihrem Können beeindruckt waren. Diese Unterforderung bestärkte sie in ihrem Wunsch zu helfen und so erweiterte sie ihr Tätigkeitsfeld auch auf das Gebiet der Forschung, stieß aber in dem kleinen Krankenhaus bald an die Grenzen des Möglichen. Deshalb ergriff sie das Angebot als Ärztin auf ein privates Forschungsschiff zu wechseln.

Dort wurde ihr Einsatz zwar nicht besser honoriert als im Krankenhaus, aber ihr wurden Mittel und Wege zu Verfügung gestellt, sich nicht nur am medizinischen Sektor, sondern auch im wissenschaftlichen weiterzubilden. Bald züchtete sie nicht nur Mäuse zu Forschungszwecken, sondern erschuf auch völlig neue Arten, die dem Menschen von Nutzen sein konnten. Alles was den Menschen diente war und ist in ihren Augen auch moralisch vertretbar. Auch die Manipulation von Leben, wenn sie einem höheren Zweck diente.

Als die Forschungen mangels Geldmitteln eingestellt wurden, verlor sie ihre Arbeit. Sie beschloss nicht ans Krankenhaus zurückzugehen, sondern sich ein neues Schiff zu suchen. Wobei es ihr nur wichtig war der Menschheit zu helfen und einen Platz für sich und ihre Mäuse zu finden.

Zu ihrem Leidwesen stürzte ihr Schiff, das sie zur nächsten Sternbasis bringen sollte, nach Ausfallen aller Schiffssysteme über einem unbekannten Planeten ab. Sie versuchte zu retten, was zu retten war. Trotz ihrer Bemühungen verstarben einige der Überlebenden noch am Unfallort an inneren Blutungen. Lediglich ein gutes Dutzend überlebte den Aufprall. Isabella war gerade auf der Suche nach verwertbaren Nahrungsmitteln und Wasser, als ihr Lager überfallen wurde. Bei ihrer Rückkehr fand sie zwar Spuren eines Kampfes, aber kein Besatzungsmitglied mehr vor.

Danach war sie übervorsichtig und hielt sich verborgen. Sie verlor jeden Sinn für Zeit und ertappte sich immer häufiger bei Selbstgesprächen. Bis sie eines Tages den Absturz eines weitaus größeren Schiffes mitverfolgte. Seitdem kannte sie nur das eine Ziel: Das andere Schiff zu erreichen, bevor die Bewohner des Planeten sie erreichten.

Charakter

Isabella scheut sich nicht Dinge offen auszusprechen und ist ein Gegner der Schönrederei. Um der Menschheit zu helfen betreibt sie ihre Studien und Forschungen mit absoluter Hingabe und würde sich ebenso dafür einsetzen ein Leben zu retten. Sie scheut keine noch so komplizierte Operation, egal wie viele Stunden sie auch dauern würde. Allerdings macht sie sich gar nicht erst die Mühe, wenn keine Hoffnung besteht.

Sie ist ein erklärter Einzelgänger und wird in Verbindung mit ihrer Intelligenz und ihrer Ehrlichkeit meist als arrogant und herzlos angesehen, was sie aber nicht stört. Sie fühlt sich im gesellschaftlichen Umgang mit anderen unterfordert. Sie ist sehr schnell gelangweilt, sieht keinen Grund dies zu verbergen und hält lange Diskussionen und Höflichkeit für pure Zeitverschwendung.

Menschen, deren IQ sie als niedrig einschätzt, schenkt sie nur ungern etwas ihrer Zeit und fertigt sie mitunter barsch ab. Trotz ihres südländisches Aussehens kann sie eiskalt und frostig reagieren. Sie verschwendet den Einsatz ihres IQs nicht auf Dinge, die sie nicht interessieren oder die nicht von Belang sind. Aufgrund ihrer geistigen Kapazität verliert sie sich oft in Gedanken und wirkt geistesabwesend.

Hobbys

Neben ihrer Arbeit als Ärztin gibt es für sie in erster Linie die Forschung, in zweiter Linie die Zucht ihrer Mäuse, denen sie freundlich zugetan ist. Auch einem guten Buch ist sie nie abgeneigt. Am Liebsten verbringt sie ihre freie Zeit mit den Labormäusen und ihren Forschungsunterlagen bei einem guten Glas White Rum.

Medizinische Akte

IQ in der Höhe von 159
Trotz Kurzsichtigkeit Ablehnung einer Sehkorrektur

Auszeichnungen, Ehrungen, Rangänderungen

Medizinstudium mit ausgezeichnetem Abschluß

Negative Einträge, Verweise

keine

Sonstiges

Isabella hat sich im Zuge ihrer Forschung mit einem neuartigen und bisher unbekannten Virus infiziert und leidet seither in periodischen Abständen unter kalten Schweißausbrüchen, Schlaflosigkeit und emotionalen Ausbrüchen. Sie arbeitet an einem Gegenmittel und muss sich bis zu seiner Fertigstellung regelmäßig an den tiefgrünen bis ins Schwarze gehenden Stengeln der seltenen Choradenpflanze kauen um die Symptome zu lindern. Für ihre Mitmenschen, die nichts von ihrer Krankheit ahnen, nichts weiter als eine Marotte.

Veröffentlichte einen mehr als umstrittenen Artikel in der Fachwelt, in dem sie die Behauptungen aufstellte die Einzigartigkeit des Individuums beruhe nur auf einem Schaltplan, den die Natur nach Belieben anhand der Umwelteinflüsse aus- und einschalten kann und die Wissenschaft hielte längst die Bedienungsanleitung in Händen, wäre sogar in der Lage ihn weiter auszubauen, würde dieses Wissen allerdings geheim halten.

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