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Chris Carter

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Christian
Nachname: Carter

Alter: 32
Spezies: Mensch
männlich/weiblich: männlich

Geburtsort: Chicago, Erde
Vater: Dr. Jason Carter, ein erfolgreicher Anwalt
Mutter: Rose Carter; Hausfrau
Geschwister: Alexandra Carter, ebenfalls Anwältin, sie wird die Kanzlei des Vaters übernehmen, 35 Jahre alt.

Aussehen

Körpergrösse: 1,89 m
Gewicht: 93kg
Hautfarbe: weiss
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Auffälligkeiten: muskulös und durchtrainiert

Lebenslauf

Chris wurde in Chicago geboren und ist dort auch aufgewachsen. Schon als kleiner Junge stand er stundenlang am Fenster und betrachtete die Sterne. Sein glühenster Wunsch war es, zu den Sternen zu reisen. Seine Eltern unterstützten diesen Wunsch, stand für beide doch fest, dass sie ihn nicht daran hindern konnten, seine Träume zu verwirklichen. Sein Vater vor allem, weil er hoffte, dass die Sternenflotte ihm Disziplin beibringen würde und seine Gewaltbereitschaft in geregelte Bahnen lenken würde.

Mit 16 entdeckte er den waffenlosen Nahkampf für sich und noch einige andere Kampfsportarten. Doch bei allem was er tat, verlor er sein Ziel, eine Ausbildung bei der Sternenflotte, nicht aus den Augen. Kurz nach seinem 18. Geburtstag beendete er die Schule und trug sich noch am selben Tag in die Liste der Akademie ein. Er hatte sich bestens informiert und für ihn stand es fest; er strebte einen Posten auf einem Schiff oder einer Raumbasis im Bereich Sicherheit und Taktik an.

Vom ersten Tag an richtete er seine Ausbildung so aus, dass sein Wunsch auch ganz sicher in Erfüllung gehen würde. Er belegte Fachkurse in Sicherheit/ Taktik im Bodenkampf und auf Schiffen. Wurde zum Fliegen aller gängigen Shuttleklassen ausgebildet, ebenso als Flugoffizier für Raumschiffe. Er beherrscht den Umgang mit vielen verschiedenen Hieb- und Stichwaffen. Es folgte eine Ausbildung im Feuerkampf mit Raumschiffen.

In allen theoretischen Teilen dieser Ausbildung konnte er stets mit besten Noten glänzen, doch in den praktischen Teilen wurde es deutlich schwerer. Das lag keinesfalls an mangelndem Können, sondern an seinem Temperament. Er stellte häufig die Befehle seiner Vorgesetzten in Frage, weil er glaubte, sein Weg sei einfacher, besser oder auch effizienter. Für dieses Verhalten bekam er ständig Kritik und seine Ausbilder behielten ihn scharf im Auge. Ständig versuchte er alles allein zu regeln, auch die Aufgaben, die als Team ausgeführt werden sollten. Er schaffte seine Prüfung und trat seinen Dienst an. Es war auf einen Kreuzer, er arbeitet dort als Sicherheitsoffizier und fiel auch dort sehr bald negativ auf. Er war nicht teamfähig und auch nicht in der Lage Verantwortung anderen zu überlassen. Das führte dazu, dass er alles selber zu erledigen versuchte und oftmals daran scheiterte. Auch seine Gewaltbereitschaft nahm nicht wirklich ab. Die meisten seiner Kollegen zogen es vor sich in keinen Streit mit ihm verwickeln zu lassen, kam es doch nicht selten am Ende zu einer körperlichen Auseinandersetzung, und Chris war bis heute noch auf keinen getroffen, der stärker gewesen wäre, als er.

Sein 30. Geburtstag sollte sein Leben allerdings auf ewig verändern. Er hatte Urlaub, verbrachte diesen aber nicht bei seiner Familie auf der Erde, sondern auf einer Raumstation. Er feierte mit ein paar Freunden.

Wie üblich trank er auch an diesem Abend keinen Alkohol, er verabscheute solche Suchtmittel und alles was das Bewusstsein verändert oder beeinträchtigt. Es war bereits früher Morgen als es mit einem anderen Gast Streit gab. Schon kurze Zeit später konnte er nicht mehr sagen, worum es gegangen war.

Er wusste nur noch, dass er sich plötzlich in einer Schlägerei wieder fand und so außer sich war, dass der andere dabei zu Tode kam. Die Aussage seiner Freunde sorgte dafür, dass die Angelegenheit als Notwehr zu den Akten gelegt wurde, jedoch nicht ohne Spuren zu hinterlassen.

Ihm wurde nahe gelegt die Sternenflotte zu verlassen und ihm wurden alle Ränge aberkannt. Auf die Erde zurück zu kehren war keine Alternative. Seine Eltern waren so schockiert und sein Vater auch um seinen Ruf besorgt, dass der Kontakt abbrach.

Bis heute lebte er von seinen wenigen Ersparnissen, doch diese gehen langsam zur Neige und er braucht dringend einen Job. Er hat immer wieder kleine Arbeiten auf der Station übernommen, doch hier zu bleiben kann er sich nicht vorstellen. Er möchte endlich wieder zurück auf ein Schiff.

Charakter

Er sagt immer was er denkt, diese Eigenschaft hat ihm schon des Öfteren Schwierigkeiten bereitet. Bis zu dem Vorfall hat er keine Auseinandersetzung gescheut, egal ob körperlich oder verbal. Heute ist er sehr viel ruhiger, was nicht bedeutet, dass er einer Auseinandersetzung aus dem Weg geht, er ist nur geduldiger geworden.

Er ist zielstrebig und gewissenhaft, doch nur selten jemandem wirkliches Vertrauen schenkt. Wer allerdings sein Vertrauen gewinnt, kann einen treuen und loyalen Freund erwarten. Er ist ein sehr wesensstarker Mensch, der Kritik vertragen kann, aber auch genauso gerne austeilt.

Chris ist ein richtiger Einzelkämpfer, der versucht alles selbst zu erledigen. Es ist sehr schwer für ihn, sich in eine Gruppe einzufinden und dort unterzuordnen. Er ist stets bemüht seinen Willen durchzusetzten, auch gegen seine Vorgesetzten. Und nur weil jemand im Rang über ihm steht, heißt das noch lange nicht, dass er ihn so ohne weiteres respektiert oder jeden Befehl befolgt.

Er verabscheut Alkohol und alle anderen bewusstseinsverändernden Stoffe. Als Jugendlicher hatte er sich einmal betrunken, wie das halt so ist, wenn man jung ist. Am nächsten Tag konnte er sich nicht mehr an alles erinnern, nicht an das was er vielleicht getan hatte und auch nicht an alles, was er gesagt hatte. Diese Tatsache war derart schrecklich für ihn, dass er mit solchen Dingen nichts mehr zu tun haben wollte und bis heute hat er sich daran gehalten. Denn ihm ist wichtig stets die Kontrolle über sein Handel zu behalten.

Sein größtes Problem ist seine chronische Angst vor Krankenstationen und Ärzten, man könnte es schon eher als ausgewachsene Phobie bezeichnen. Dies geht soweit, dass er sogar privat um alles, was an die medizinische Station oder deren Personal erinnert, einen großen Bogen macht. Um ihn zu einem Besuch dort zu bewegen, reicht Vernunft im Allgemeinen nicht aus, es bedarf schon gewisser Überredungskunst oder tatsächlich Gewalt. Wo das herkommt, vermag er nicht zu sagen.

Hobbys

Jede freie Minute verbringt er mit Training auf dem Holodeck. Er erstellt die unterschiedlichsten Szenarien, Flugmanöver, Nahkampf, Taktik, Strategie, die verschiedensten Mischung daraus. Für etwas anderes findet er keine Zeit.

Medizinische Akte

Nur die üblichen Kinderkrankheiten, Selbst während seiner Einsätze oder Auseinandersetzungen hat er nie schlimmeres als oberflächliche Schürfwunden oder Prellungen davongetragen. Also nichts, was seine Phobie erklären könnte.

Auszeichnungen, Ehrungen, Rangänderungen

keine

Negative Einträge, Verweise

keine


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