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Cheyenne Morgan

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Cheyenne
Nachname: Morgan

Alter: 26
Spezies: Mensch
Geschlecht: weiblich

Geburtsort: Erde
Eltern: Robert Morgan (Mediziner), Christina Morgan (Biologin)
Geschwister: kleiner Bruder, Thomas Morgen, wurde von ihren Eltern adoptiert

Aussehen

Körpergrösse: 1,60m
Gewicht: 47kg
Hautfarbe: weiß
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: blau

Lebenslauf

Cheyenne hatte die Kindheit eines normalen, durchschnittlichen Kindes des 24. Jahrhunderts. Behütet von ihren Eltern wuchs sie in einem kleinen Vorort von Denver auf. Als sie 10 Jahre alt war adoptieren ihre Eltern den damals 3 Jahre alten Thomas, dessen Familie bei einem Shuttleabsturz ums Leben gekommen waren. Cheyenne schloss ihn sofort ins Herz und hat bis zum heutigen Tag ein sehr gutes Verhältnis zu ihm.

Als Cheyenne in die Pubertät kam begann sie, wie jedes Kind, gegen ihre Eltern zu rebellieren und fing an ihre eigenen Wege zu gehen. Oft kam es von nun an zu heftigen Streitigkeiten wegen ihrer Ausbildung, denn Cheyenne zog es vor in ihrer Freizeit Zeit lieber mit Freunden auf Trekkingtouren zu gehen oder „Outdoor-Abenteurer“ zu bestehen. Wenn sie Abends an einem Lagerfeuer saßen träumte Cheyenne immer davon zu all den Sternen zu reisen die sie am Himmel sah. An einen Ort zu kommen, an dem nur sie alleine bestimmen konnte in welche Richtung es weiter gehen würde. Ihrer Eltern waren der Ansicht, dass ihre Tochter ihrer Schule viel zu sehr auf die leichte Schulter nahm und drängten sie immer wieder dazu mehr Zeit hinter ihrem Schreibtisch zu verbringen.

Mit 16 schrieb sich die junge Frau, zum Stolze ihrer Eltern, an der medizinische Hochschule in Denver ein; sie sollte damit in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Unter großem Protest begann sie widerwillig ihre Ausbildung.

Schon bald stellte sich heraus, dass es Cheyenne schwer fallen würde ihren Abschluss zu bestehen, da sie von Anfang an nur schlechte Zensuren hervor brachte. Oft führte sie mit ihrem Vater lange Diskussionen und versuchte ihm klar zu machen, dass sie keinerlei Interesse an der Medizin hatte, doch Robert Morgan war der festen Überzeugung, dass dies nur eine dumme Ausrede seiner faulen Tochter war. Wegen dem ständigen Streit begann sich Cheyenne immer mehr von ihren Eltern zu distanzieren und bald wussten gute Freunde, oder auch ihr Bruder, mehr über das Gefühlsleben der jungen Frau als sie.

Mit 19 Jahren schmiss sie, aus Zorn und Wut gegenüber ihren Eltern, die Hochschule und meldete sich an der Sternenflottenakademie in San Francisco an. Robert und Christina waren ziemlich enttäuscht von ihr; hatten sie doch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ihre Tochter einmal ihr Erbe antreten würde. Nach einem heftigen Streit packte die Neunzehnjährige ihre Sachen und verließ wutentbrannt ihr Elternhaus.

In den kommenden vier Jahren an der Akademie war der Kontakt zu ihren Eltern nicht sonderlich groß und Cheyenne legte auch nicht viel wert darauf. In dieser Zeit baute sie ein inniges Verhältnis zu ihrem Bruder auf, da er der einzige in ihrer Familie war, der sie in ihrer neuen Ausbildung unterstützte und auch die Hintergründe für ihre Entscheidung kannte und akzeptierte.

In ihrem ersten Jahr an der Alkademie wurde sie zum ersten Mal mit dem Fliegen konfrontiert. Anfangs hatte sie immer ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch, wenn sie in einem Trainingsshuttle ihre Flugstunden absolvierte, doch bald fand sie großes Gefallen daran ein Shuttle zu navigieren und in den weiten des Alls Flugmannöver durch zu führen. Schnell wurde das Fliegen zu einer wahrlichen Leidenschaft der jungen Frau; in der endlosen Stille des Weltraumes konnte sie endlich alleine ihre Richtungen bestimmen.

Nach vier Jahren Grundausbildung schloss sie ihre Offiziersprüfungen mit einem durchschnittlich gutem Ergebnis ab.

Mit 24 bekam sie ihren ersten Einsatz auf der USS Atlanta, einem kleinen Forschungsschiff, das für ein Jahr in den Gamma-Quatranten geschickt wurde. Mit Euphorie trat sie ihren Job an und freute sich auf ihre erste Aufgabe. Doch ihr Enthusiasmus wurde zu Anfang etwas gehemmt, denn man setzte sie nur für Nachtschichten und als Aushilfe ein. Aber ihr kommandierender Offizier erkannte schnell ihr Talent und so wurde sie nach ein paar Monaten auch Hauptschichten zugeteilt und wurde für komplizierte Flugmannöver eingesetzt.

Nach dem die Atlanta in den Alpha-Quadranten zurückgekehrt war, wurde die Terranerin auf die USS Berlin, ein kleines, wendiges Kriegsschiff versetzt. In den darauffolgenden drei Jahren bestand ihre Hauptaufgabe darin mit der Berlin an der cardassianschen Grenze Patrouille zu fliegen und oft langweilte sie sich, da es nicht oft zu sonderlich großartigen Vorkommnissen kam. Mit der Zeit freundete sie sich mit einem bajoranischen Sicherheitsoffizier an, der ihr in nicht enden wollenden Schichten oft Gruselgeschichten über die Cardassianer und ihre Besatzungszeit auf Bajor erzählte. Cheyenne war sich nie sicher, inwiefern diese Storys der Wahrheit entsprachen oder einfach nur erfunden waren um Eindruck zu schinden. Doch sie konnte es nie nachprüfen, da sie viele der Cardassianer, die an Bord kamen, meistens nur von weiten sah.

In all den Jahren hatte Cheyenne so gut wie keinen Kontakt zu ihren Eltern. Sie führte über diese Thema endlose Gespräche mit ihrem Bruder, der gerade mit einem Medizinstudium begonnen hatte. Im Gegensatz zu seiner großen Schwester fand er gefallen an der Medizin, sehr zu Freude ihrer Eltern.

Oft berichtete Thomas von heftigen Diskussionen mit ihrem Vater, der er es Cheyenne immer noch nachtrug, dass sie nicht den für sie vorgesehenen Weg gegangen war.

Mit 27 beschloss Cheyenne die Sternenflotte zu verlassen. Sie war zu dem Ergebnis gekommen, dass sie keine Lust mehr hatte Tag für Tag an einer Grenze entlang zu fliegen, die, mit Ausnahme von ein paar Schiffen, die vom vorgeschriebenen Kurs abgewichen waren, keinerlei Abwechslung bietenden. Nach dem ihre mehrmalige Bitte auf Versetzung abgewiesen wurde, was ihr bis heute schleierhaft war, quittierte sie den Dienst.

Ihr Bruder war mittlerweile nach Denver gezogen und er bot ihr an, dass sie sich für ein paar Monate, bis sie etwas neues gefunden hatte, bei ihm einquartieren konnte. In dieser Zeit versuchte die Pilotin wieder einen besseren Kontakt zu ihren Eltern herzustellen; jedoch vergebens.

Nach etwa einem halben Jahr begann sich Cheyenne wieder nach der Stille des Weltraum zu sehen. Zwar hatte sie in ihrer Zeit als Offizier nie sonderlich aufregende Einsätze geflogen (außer auf Flügen die sie in ihrer Freizeit durchführte), doch hatte sie immer die Ruhe genossen die sie in der teilweise endlosen Tiefe umgab und das fehlte ihr nun.

Eines Abends kam ihr Bruder mit der Anzeige eines kleinen Handelsschiffes nach Hause, dass einen neue Crew suchte.

Charakter

Cheyenne ist ein sehr emotionaler Mensch, der schwer ihre wahren Gefühle, ob positiv oder negativ, verheimlichen kann und der Grad zwischen Fröhlichkeit und deprimiert sein ist meist ziemlich schmal.

Oft passiert es, dass sie sich von der Euphorie einer Situation mitreißen lässt, doch genauso oft kann es sein, dass nur eine Kleinigkeit ihre Stimmung trüben kann

Sie neigt dazu, Probleme in sich hinein zu fressen und versucht sich nach Möglichkeit, wenn sie etwas bedrückt, zurück zu ziehen. Da sie sehr große Angst hat verletzt zu werden dauert es sehr lange bis sie anderen Personen Vertauen schenkt und bereit ist über ihre Gefühle zu reden.

In Freundschaften ist sie sehr direkt und hat keinerlei Hemmungen geradeaus ihre Kritik anzubringen. Wer sich jedoch ihr Freund nennen darf, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit auf ihre Hilfe bauen.

Was Beziehungen angeht ist sie sehr zurückhaltend und manchmal auch sehr schüchtern. In ihrer Zeit auf der Hochschule und an der Akademie hatte sie einige Freunde, doch in den meisten Fällen wurde sie über kurz oder lang ziemlich verletzt, was zur Folge hat, dass sie auch hier sehr viel Zeit braucht um zu jemanden ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Hobbys

Trekking, sportliche Aktivitäten, das Fliegen

Medizinische Akte (kurzer Auszug)

nichts besonderes

Auszeichnungen, Ehrungen, Rangänderungen

bei der Sternenflotte hatte sie den Rang des Fähnrichs

Negative Einträge, Verweise

keine

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