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Captain Charles P. McCarthy

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Charles P.
Nachname: McCarthy
Rang: Captain 

Alter: 56
Spezies: Mensch
männlich/weiblich: männlich

Geburtsort: New Tokyo / Luna
Vater: Al "the Damage" McCarthy (82, ehemaliger StarFleet Marine)
Mutter: Belinda McCarthy (79, Mikrobiologin)
Geschwister: Richard McCarthy (47, Attachee von Admiral Dawson auf SB 375) und Stella (45)

Aussehen

Körpergrösse: 1,82m
Gewicht: 75kg
Hautfarbe: weiss
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun
Auffälligkeiten:weder Verstümmelungen noch fehlende Gliedmassen; eben alle normal ;-) 

Lebenslauf

Charles wuchs in New Tokyo, als Sohn eines Marines auf und war stets voller Bewunderung für den legendären Kämpfer. Der Wille und der Glaube an die Moral hatten Al zu einer kleinen Berühmtheit gemacht - von den Feinden gefürchtet und von StarFleet geliebt. Schon früh lernte Charles die Prinzipien der Moral und wuchs zu einem rechtschaffenen, ehrlichen jungen Mann heran, für den bereits mit 9 Jahren festgestanden hatte, dass die Flotte seine Zukunft war.

Der Wunsch Gutes zu tun und ein forscherischer Drang, den er wohl von seiner Mutter Belinda geerbt hatte, waren die Hauptgründe für seine Bewerbung. Obwohl er sich in manchen Fächern nur schlecht behaupten konnte, graduierte er schliesslich an der Starfleet Academy und wurde auf die USS Sitting Bull versetzt, ein veraltetes Forschungsschiff, dass Deep Space Reisen durchführte. Nach einer anstrengenden 7-Jahres-Mission, erreichte die Sitting Bull wieder Föderationsgebiet. Mittlerweile zum Lieutnant befördert, erhielt Charles den Posten eines Navigators auf einem Patroullienschiff an der romulanischen Grenze. Diese Arbeit erfüllte ihn zwar nicht, brachte ihm aber schlieslich die Beförderung zum Commander und einen Job als diplomatischer Assistent von Admiral Hastings ein.

Schnell zeigten sich Charles die schmutzigen Mittel, auf die die Föderation manchmal zurückgriff und er war geschockt: Die Prinzipien wurden wieder und wieder gebrochen; und das im Namen der Föderation. Empört über diese Einstellung stellte er den Admiral zur Rede, was schliesslich in einer Prügelei endete. Aufgrund der pikanten Hintergründe wurde auf ein Kriegsgerichtsverfahren verzichtet und Charles lediglich wegbefördert. Als Captain eines unwichtigen Schiffes, in einem unwichtigen System verlor er beinahe den Verstand. Er wusste, dass er nicht dorthin gehörte; dass der Weltraum sein Zuhause war; nicht irgendein Asteroidenfeld, das zu vermessen war.

13 Jahre und unzählige demütigende Aufträge der Admiralität später, starb Hastings und mit ihm der Bann, den man über McCarthy gelegt hatte. Vielleicht war es aber auch ein anderer Grund: Es herrschte Krieg und der Alphaquadrant war in Aufruhr. Jedes Schiff und jeder fähige Offizier wurde gebraucht. So erhielt McCarthy schliesslich das Kommando über ein Schiff der Steamrunner-Klasse: die USS Hope! Von der Leere der letzten Jahre und dem Tod seines Vaters aufgewühlt, erwarb sich Charles schnell einen Ruf. Den Ruf des unerbitterlichen Kämpfers. Unterstützt von einer ausgezeichneten Crew bewies das Schiff seine Kraft in vielen Missionen - vor und hinter der Front.

Als der Krieg schliesslich endete und der Zorn aus McCarthy verschwunden war, besann er sich wieder darauf, dass Frieden der wichtigste Wert der Föderation war. Seine neue Mission war es an der romulanischen Zone, die sich nun auf EX-Föderationsgebiet befand zu patroullieren. Die Entwicklung hatte er von Anfang an mit knirschenden Zähnen und jeder Menge Misstrauen beobachtet. Trotz ausdrücklicher Befehle war er schon wenige Monate nach Anfang seiner Mission gezwungen in die Zone "einzubrechen".

Der Aufstand hatte begonnen!

Charakter

Obwohl er sich im Laufe des Krieges von seinen angestauten, negativen Emotionen befreien konnte, würde McCarthy doch nicht eine Sekunde zögern, für die Rechte anderer zu kämpfen. Viele Leute nennen seinen Idealismus beinahe fanatisch und seit er das letzte Mal eine Counselor aufsuchen musste, hat er sich geschworen, dies zu ändern. Privat ist Charles ein etwas zurückgezogener Mensch, der stundenlang in seinem Arbeitszimmer archäologische Funde katalogisieren und bewundern kann (siehe Hobby).

Da er einen Großteil seines Lebens auf weit entfernten Schiffen gedient hat, gab es niemals eine wirklich enge Beziehung zu Frauen. Sicher die gelegentlichen Abenteuer in Bars; die Liebe zu einem Untergebenen jedoch war immer ein Tabu! Trotz einiger wilder Gerüchte soll Charles doch einen Sinn für Humor haben, den er natürlich unter der Unnahbarkeit eines Kommandanten verbirgt. Ebenso legt er auf eine gute Besatzung wert, da er grundsätzlich viel Verantwortung abgibt. Insgesamt gilt er also als recht ruhig und unauffällig; erst im Dienst zeigt er sein Temparament!

Hobbys

Dank seiner Mutter Belinda hat Charles nicht nur die Tugenden des Vaters, sondern auch die Neugier eines Forschers geerbt. Seine Lieblingsgebiete sind hierbei ausserirdische Plastiken und die Archäologie. Häufig verbindet er seine Missionen mit der Möglichkeit, die eine oder andere Ruine zu besichtigen. Trotz seiner Begeisterung wird er wohl nie über den Status eines Laien hinwegkommen.

Medizinische Akte

Obwohl Charles sich häufig in extremen Situationen aufhält, hat er nie schwerwiegende Verletzungen gehabt. Ein paar gebrochene Knochen hier und eine Schnittwunde da, aber eigentlich leidet McCarthy nur unter einem medizinischen Problem: Jede Art von Alkohol führt zu Sodbrennen und Magenschmerzen, was ihm schon mehrere spöttische Spitznamen eingebracht hat.

Auszeichnungen, Ehrungen, Rangänderungen

Für seine Verdienste im Dominionkrieg und andere heikle Missionen hat er u.a. den Christopher Pike Tapferkeitsorden erhalten, der ihm allerdings nach dem "Verrat" an der Föderation wieder aberkannt wurde. Ebenso wurde er offiziell aus StarFleet unehrenhaft entlassen und verfügt so nicht mehr über einen Rang im herkömmlichen Sinne!

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