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Pormas Theocrates

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Pormas
Nachname: Theocrates
Spitzname: 'Killing Cook'
Todfeind: jede sprechende Maschine, sei es Androide oder Bordcomputer, er versteht sie einfach nicht ;-)

Alter: 27
Spezies: Mensch
männlich/weiblich: männlich

Geburtsort: Calamtra, Griechenland, Erde
Eltern: Stephan (Spanier) und Aphrodite (Griechin), während seines 20. Lebensjahres durch einen bajoranischen Terroranschlag getötet
Geschwister: keine

Aussehen

Körpergrösse: 1,97m
Gewicht: 110kg
Hautfarbe: stark gebräunt
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun
Auffälligkeiten: lange Narbe auf seinem rechten Oberarm, sehr muskulös und durchtrainiert

Lebenslauf

Pormas ist wohlbehütet auf der Erde, in seiner Heimatstadt Calamtra, aufgewachsen. Sein Vater gehörte einem privaten Sicherheitsunternehmen an, dessen Aufgabe es war reisende Händler zu beschützen. Schon seit frühester Kindheit brachte ihm sein Vater bei sich unauffällig zu bewegen, zu kämpfen, und Menschen zu beschützen. Trotzdem war er ein sehr kühler Mann, der es verstand sein südländisches Temperament stets unter Kontrolle zu halten.

Seine Mutter hingegen hielt nicht viel von diesen Dingen, und versuchte Pormas doch für ungefährlichere Sachen zu begeistern, wie zu Beispiel kochen. Dies erlernte er auch, und wurde ein fähiger Koch.

Nach seinem Schulabschluss bewarb er sich auf Drängen seiner Mutter bei der Sternenflotte. Sie wollte nicht, dass er in die Fußstapfen seines Vaters tritt, da sie es als zu gefährlich empfand. Die Sternenflotte schien die beste Lösung zu sein, da Pormas darauf bestand wenigstens in der ungefähren Richtung seines Vaters zu Arbeiten.

In der Ausbildung selbst entschied er sich dann, logischerweise, für die Sicherheitsabteilung. In einer der Schießübungsstunden, bekam er aufgrund seiner enormen Trefferquote von seiner Ausbilderin seinen Spitznamen 'The Killing Cook' verpaßt. Die Ausbildung bestand er auch mit Bravour, und bekam eine Stelle als Fähnrich auf der U.S.S. Distance.

Soweit ging alles gut, wäre er nicht, wieder auf Drängen seiner Mutter, zu einem Kochwettbewerb der Föderation, in der Nähe der cardassianischen Grenze, mit seinen Eltern geflogen. Hier verlor er seine Eltern durch einen bajoranischen Terroranschlag. Nach diesem Vorfall hatte er seine Gefühle nicht mehr richtig unter Kontrolle und wurde zunehmend, allerdings nur außer Dienst, ausfallend.

Bei einem Streit, in dem seine Verlobte, eine Bajoranerin, ihm nur helfen wollte, schmiss er ihr unverzeihliche Dinge an den Kopf, so dass sie ihn verließ. Die bestätigte nur seine negativen Gefühle, alleine im Universum zu sein.

Bei einem Einsatz auf Bajor, als bajoranische Terroristen gefangen genommen werden sollten, geriet sein Trupp, er war in der Zwischenzeit zum Lt. befördert worden, in einen Hinterhalt. In dieser Situation behielt er Übersicht und rettete seinen Trupp. Hierfür wurde bekam er eine Tapferkeitsmedallie.

Eine Nachuntersuchung des Vorfalls hatte allerdings gezeigt, trotz seiner stillschweigenden Kameraden, dass er bei der Rettung mit äußerster Brutalität vorgegangen war, was zu einer unehrenhaften Entlassung aus der Sternenflotte geführt hatte.

Völlig entwurzelt gab sich Pormas dem Alkohol und den Frauen hin, und ging keiner Schlägerei aus dem Weg. Bei einer Gelegenheit wäre er fast Opfer einer Messerattacke geworden, welche durch das Eingreifen eines Cardassianers nur seinen rechten Oberarm erwischte.

Dieser Cardassianer, namens Dorak, war ein Gul des obsidianischen Ordens und bildete den Südländer als Killer aus. Dieser hatte nichts dagegen einzuwenden, war es doch eine Möglichkeit seinen Aggressionen gegen Bajoraner Luft zu verschaffen.

Durch seine außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet des professionellen Mordens, konnte er seine Aufträge mitbestimmen. Einen Rest Menschlichkeit behielt er sich vor und nahm nur Attentate an, die auf Menschenhändler, Drogenbosse, Zuhälter, Tyrannen, Wahnsinnige oder ähnliche Personen abzielten. Nach einiger Zeit wurde er vom Orden weiter „fortgebildet“ zum politischen Attentäter.

Bei einem dieser Aufträge unterlief ihm ein nicht vorhersehbarer, aber folgenschwerer Fehler, in dessen Verlauf 500 Zivilisten getötet wurden. In der Zeit danach häuften sich ‚Pannen’ bei seinen Missionen, bei denen er nur knapp seinen Häschern entkommen konnte.

Bei einer Wirtschaftskonferenz auf Gontrium IV wurde es so knapp, dass der Halbgrieche seinen Beruf vorläufig an den Nagel hing, um als Sicherheitler auf privaten Raumern zu arbeiten.

Seine erste Station war die Ivory, auf welcher er Helen Ramirez kennen lernte. Zum ersten Mal seit Jahren verspürte er wahre Gefühle für eine Frau, sogar Liebe, auch wenn er es nicht über sich brachte sie über seine Vergangenheit aufzuklären.

Nach dem Wechsel auf die Privateer wurde Helen Opfer eines fehlgeschlagenen Attentats auf den Captain. Für den Südländer brach wieder eine Welt zusammen und er verdrängte alle Gedanken an sie.

Erst nach und nach kamen ihm erst die Erinnerungen und später die Gefühle an Helen wieder. Das belastete seine aktuelle Beziehung mit Nathalie Connor. Zum einen die Schuldgefühle gegenüber Helen, zum anderen die daraus resultierenden Schuldgefühle gegenüber Natty, da er seinen Unmut an ihr unbewusst ausließ, ließen Pormas emotional verschlossen werden.

Nach Wechsel auf die Atlantis, wo er nach einiger Zeit inoffizieller Sicherheitschef wurde, trennte sich Natty von dem Südländer. Er konnte es ihr nicht verdenken, zumal sein Verhalten ihr gegenüber zu wünschen übrig ließ.

Danach flüchtete Pormas sich von einer Affäre zur nächsten. Er verlor sein Herz schnell an eine Frau und gab jeder immer das Gefühl etwas Besonderes zu sein, was sie für ihn auch waren. Aber sobald es drohte emotional tiefer zu werden, verflogen die Gefühle des Sicherheitlers fast so schnell wie er selber aus dem betreffenden Quartier.

Dies änderte sich erst, als Pormas von seiner Vergangenheit eingeholt wurde. Ein missglücktes Attentat auf ihn, in deren Folge unter anderem Natty getötet wurde, ließen ihn sein Leben mit anderen Augen sehen.

Als die Attentäter gestellt worden waren, teilte er zum ersten Mal in seinem Leben seine gesamte Lebensgeschichte mit seinen beiden einzigen Freunden, die er besaß und stellte sich ihrem Urteil.

Dieses fiel positiv für ihn aus. Er konnte sein Glück nicht fassen, als er in Llewella tatsächlich eine Frau gefunden hatte, die ihn trotz seiner Vergangenheit liebte. Diese Tatsache, als Mensch akzeptiert zu werden, trotz allem was er getan hatte war wie eine Wiedergeburt für ihn. Zudem befindet sich Pormas, als nun offiziell ernannter, Sicherheitschef auf dem emotionalen und beruflichen Höhepunkt seines bisherigen Lebens.

Charakter

Auf beruflicher Ebene ist Pormas immer professionell. Die Befehlskette achtet er sehr und erwartet von seinen Gegenübern, dass diese es auch tun. Seine Untergebenen erhalten dafür einen loyalen Vorgesetzten, der sich schützend vor seine Truppe stellt, sei es eine Rüge, oder Phaserfeuer, die seine Truppe bedroht.

In einer Kampfsituation kann dieses Verhalten dazu führen, dass er brutal und das eigene Risiko außer Acht lassend eine Bahn durch den Gegner bricht, wenn er seine Liebsten, oder die, für die er die Verantwortung übernommen hat, ernsthaft bedroht sieht.

Im Privatleben ist Pormas aufgrund seiner Vorgeschichte sehr zurückhaltend, obwohl seine Lebensbeichte ihm hilft unbefangener mit seiner Umwelt umzugehen, da er einen festen seelischen Anker gefunden hat.

Unsicher ist er dennoch mit seinen ehemaligen Liebschaften, da er nur schlecht unterscheiden kann, welche wirklich sein Herz an ihm verloren hatte und welche nicht. So weiß er nicht, wie er richtig reagieren soll, da er zum einen nicht zu grob sein will, aber auch nicht den falschen Eindruck bei Llewella hinterlassen will.

Seine Vorurteile gegen Bajoraner versucht Pormas abzulegen, wenn auch die jahrelange gefrönte Passion, Bajoranern das Unglück des Universums anzuhängen, nur schwer beizukommen ist.

Hobbys

Kampfsport, altertümliche Feuerwaffen, Klingenwaffen, Kochen

Medizinische Akte

bei bester Gesundheit, trotz zahlreicher Verletzungen, die er im Laufe der Jahre erlitten hat. Ein Breitbandmittel gegen allerlei Kampfstoffe macht ihn sehr resistent gegen biochemische Attacken, wenn auch nicht immun.

Auszeichnungen/Ehrungen/Rangänderungen

hat bei der Sternenflotte einen Orden für Tapferkeit erhalten

Negative Einträge/Verweise/u.ä.

aus demselben Grund aus der Sternenflotte entlassen

Sonstiges

Pormas hat beim obsidianischen Orden noch ein paar alte Freunde, insbesondere Gul Dorak. Zudem hat der Grieche mit seiner jahrelangen Tätigkeit als Attentäter ein beachtliches Vermögen angehäuft, von dem er sich sogar ein eigenes Raumschiff kaufen könnte. Er ist allerdings unschlüssig, ob und wie er das Geld verwenden soll. Daher liegt es immer noch Zinsen bringend auf einem nur ihm bekannten Konto.

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