Atlantis » Besatzung » K'leQ

K'leQ

Allgemeines zum Charakter

Name: K'leQ

Alter: 34
Spezies: Klingone
Geschlecht: männlich

Geburtsort: Qo'nos
Vater: Diplomat
Mutter: Technikerin
Geschwister: ältere Schwester Khelar

Aussehen

Körpergrösse: 1,92m
Gewicht: >100 kg
Hautfarbe: ungewöhnlich hell für einen Klingonen
Haarfarbe: schwarz, lang, gewellt
Augenfarbe: grün
Auffälligkeiten: typisch klingonische Stirn

Lebenslauf

K'leQ wurde als erster Sohn eines sehr kleinen, "modernen" klingonischen Hauses geboren. Ehre stellte zwar ein sehr wichtiges Konzept dar, doch seine Eltern legten keinen allzu großen Wert auf alte Traditionen. Diese Einstellung war der gesellschaftlichen Stellung der Familie nicht sehr zuträglich, aber dass K'leQs Urgroßvater eine gewisse Rolle bei der Khitomer-Konferenz gespielt hatte sorgte noch immer für ein Mindestmaß an Respekt.

Begründet wurde das Haus durch den Vater besagten Großvaters, welcher eine führende Rolle bei der Ausrottung der Tribbles gespielt hatte. Nach seinen Erfolgen hatte er sich und seine Nachkommen in einem Anfall von Größenwahn von seinem alten Haus abgespalten und sein eigenes gegründet. An die Gründungsgeschichte erinnern einige eher verstaubte Gemälde im Hause.

Wie alle Klingonen lernte auch K'leQ schon früh den Umgang mit Waffen, daran änderte auch die relativ liberale Einstellung der Eltern nichts. Er fand auch Gefallen am Training, doch hatte er dabei nie das Verlangen, Anderen schwerere Verletzungen zuzufügen (was ihm selbst die eine oder andere bescherte).

Alles in Allem war es eine angenehme Kindheit und frühe Jugend auf Qo'noS. Mit seiner um ein Jahr älteren Schwester verstand er sich prächtig, die beiden unternahmen das meiste gemeinsam. Dass Khelar K'leQs (für klingonische Verhältnisse) weniger aggressive Einstellung nicht teilte und sich auch mehr für die alten Traditionen interessierte stand dem in diesen jungen Jahren noch nicht im Wege.

In seinem 8. Lebensjahr erkrankte seine Mutter schwer, die lokalen Ärzte wussten ihr nicht zu helfen. Erst ein Spezialist aus der Ersten Stadt konnte Xenopolycythemia diagnostizieren und gerade noch rechtzeitig das Heilmittel besorgen.

Nach dieser Episode hatte K'leQ ein Berufsziel - Arzt. Damit trennten sich die Wege von ihm und Khelar immer mehr - sie war inzwischen auf dem besten Wege zur klingonischen Flotte. Ihre Eltern unterstützten beide Laufbahnen so weit sie konnten.

Er besuchte die medizinische Akademie in der Ersten Stadt - nicht die renommierteste des Quadranten, aber eine der besten im klingonischen Reich. Das Studium gefiel ihm und er hatte auch keine großen Probleme, seinen Abschluss schließlich mit 14 zu erreichen.

Khelar, inzwischen Waffenoffizier eines Bird of Prey, wollte ihn überreden, auch zur klingonischen Flotte zu gehen. K'leQ fand aber nicht, dass das für ihn der richtige Weg war - Ärzte wurden auf den Schiffen zwar benötigt, aber nicht sehr hoch geschätzt, wenn sie nicht auch ihren Teil zu Kämpfen beitrugen.

Seine Eltern meinten, er könnte doch auch in einem Krankenhaus auf Qo'noS arbeiten oder eine eigene Praxis eröffnen. Sie wollten wenn möglich nicht beide Kinder an die Weiten des Universums verlieren. Doch K'leQ wollte unbedingt auf einem Schiff praktizieren und mehr von der Galaxie sehen als das lokale Sonnensystem.

Also heuerte K'leQ auf einem klingonsichen Frachter an. Damit begann eine lange Reihe an Dienstjahren auf verschiedensten Schiffen, zuerst nur klingonischen, später auch auf jenen anderer Rassen. Meistens waren es Handelsschiffe, gelegentlich Forschungsschiffe, nie jedoch Kriegsschiffe. Da ausgebildete Ärzte meist ziemlich gefragt waren, hatte er selten Probleme, sich ein Schiff mit interessanter Mission oder Route auszusuchen.

Charakter

K'leQ ist ein recht typischer Klingone in seinen Umgangsformen, nur weniger aggresiv als die meisten (wenn auch immer noch mehr als ein durchschnittlicher Mensch). Er mag Gesellschaft und Geschichten, vor allem wenn er diese selbst erzählen kann, und lacht gerne und laut. Er ist eher spontan in seinen Entscheidungen, und wenn er eine gefasst hat, ist er nur schwer davon abzubringen. Reizen lässt er sich nur, wenn man seine Ehre oder die seiner Familie beleidigt, dann lässt er (je nach Schwere und Verfügbarkeit) auch Fäuste oder Messer sprechen. Töten würde er allerdings auch dafür nicht. Er hat genug Feingefühl für Eingriffe am Gehirn, doch macht er sich diese Mühe nur wenn es wirklich notwendig ist - im Alltag ist er für menschliche Verhältnisse eher grob.

Sein erster nicht-klingonischer Frachter stellte einen ziemlichen Kulturschock dar, doch inzwischen ist er an die Eigenheiten anderer Rassen gewöhnt, auch wenn er sie nicht immer beachtet oder sich anpasst. Nur im medizinischen Bereich ist er sehr darauf bedacht, auch die Methoden Anderer zu lernen - es ist ihm durchaus bewusst, dass die klingonische Medizin bei weitem nicht die letzte Wahrheit darstellt.

Seit einigen Jahren begegnet er auch nicht-Klingonen mit einiger Offenheit (nicht zu verwechseln mit blindem Vertrauen) und schließt auf diese Art viele zumindest kurzlebige (Trink-)Freundschaften. Gelegentlich kommt auch eine dauerhaftere Freundschaft oder auch (dies nur im Falle weiblicher Bekanntschaften) eine sexuelle Beziehung zu Stande.

Hobbys

Seine Freizeit verbringt er gerne mit Schwerttraining (er bevorzugt das bat'leth) - seiner Ansicht nach die beste Art, den Körper fit zu halten -, in Ermangelung von echten Gegnern auch am Holodeck. Auch genießt er klingonische Opern in passender Lautstärke. Gelegentlich spielt er auf seiner Konzertina, die er mäßig gut beherrscht. Sowohl den Opern als auch der Konzertina zieht er aber geselliges Beisammensein bei einer Flasche Blutwein vor, sofern passende Gesellschaft vorhanden ist.

Vor einigen Jahren hat ihm ein Händler einen Tribble als Haustier verkaufen wollen, es war eher beleidigend gemeint. Zur Überraschung aller anwesenden hatte er nur laut gelacht und das Angebot angenommen. Ihm gefiel die Ironie nur zu sehr, dass ausgerechnet er, Urenkel des großen Helden der Tribble-Kriege ein solches Haustier haben sollte. Seither hält er den grauen Fellball in einem Vivarium bei genau kalkulierter minimaler Nahrungsversorgung, um einer ungewollten Vermehrung vorzubeugen. Etwa ein Jahr nach dem Kauf hörte der Tribble ("tlhaQ") sogar auf, ihn anzufauchen.

Medizinische Akte

Außer den üblichen klingonischen Kinderkrankheiten und einigen wie bei Klingonen üblich fast perfekt verheilten Knochenbrüchen gibt es keine Eintragungen.

Auszeichnungen/Ehrungen/Rangänderungen

Je nach Schiff hatte er schon alle Ränge von Krankenpfleger bis leitender Arzt inne.

Negative Einträge/Verweise/u.ä.

Von manchen Captains Verweise wegen Raufereien mit betrunkenen Kollegen.

Stardust Atlantis