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Julian O'Connor

Allgemeines zum Charakter

Vorname: Julian
Nachname: O'Connor
Rang: Captain
Alter: 37
Spezies: Mensch
männlich/weiblich: männlich

Geburtsort: Erde, San Francisco
Vater: Jonathan O'Connor
Mutter: Meg O'Connor
Geschwister: Jim und Jironimo

Aussehen

Körpergrösse: 1,90m
Gewicht: 90kg
Hautfarbe: weiss
Haarfarbe: schwarz, kurz geschnitten
Augenfarbe: blau
Auffälligkeiten: Narbe an der Schläfe

Lebenslauf

Julian O'Connor kam im Jahr 2350 in San Francisco zur Welt. 10 Jahre nach seinen beiden Zwillingsbrüdern Jim und Jironimo. Von Anfang an stand die Beziehung zwischen den Brüdern unter einem schlechten Stern. Denn zum einen waren die Beiden die Lieblinge seiner Eltern und zum anderen ließen sie auch keine Chance aus, ihren kleinen Bruder zu Ärgern oder auszunutzen.

Die Situation wurde auch später während der Schulzeit nicht besser. Julians Brüder ließen auch weiterhin nicht locker. Zudem kam noch hinzu, dass ihre schulischen Leistungen erheblich besser waren als Julians. Dadurch stieg natürlich auch deren Ansehen bei seinen Eltern. Und so war Julian in einer ziemlichen Zwickmühle. Denn in fast allen Bereichen waren seine Brüder besser als er. Nur in einer Sache konnte ihm keiner was nachmachen. Und das war das Handeln.

Schon in der Schule handelte er mit allem, was sich irgendwie verkaufen ließ. Er schaffte es immer wieder, alles was er hatte, gewinnbringend an den Mann zu bekommen.

Dann, nach der Schulzeit, folgte er nicht, wie von seinen Eltern gewünscht, seinen Brüdern zur Sternenflotte, sondern er schloss sich einer Händlergruppe an, die durch die Galaxie zog. Dort konnte er seine bisherigen Händlerkenntnisse noch vertiefen und er lernte eine Menge dazu. Vor allem, dass man in dem Berufszweig nicht weit kam, wenn man es nur mit ehrlichen Methoden versuchte. Doch damit hatte Julian eigentlich wenig Probleme. Umso älter er wurde, um so gewiefter handelte er. Mit 30 hatte er schon einen Ruf, wie manche ihn erst mit 50 hatten. Und vor allem hatte er es geschafft, sich sein eigenes kleines Shuttle zu erarbeiten.

Doch leider war das Shuttle auf die Dauer hin einfach zu klein und zu langsam. Mal davon abgesehen, dass es hoffnungslos unterbewaffnet war. Und deswegen schaute er sich nach einem neuen Schiff um. Und wie es der Zufall so wollte und unter Ausnutzung sämtlicher Ersparnisse, kam er in den Besitz der USS Last Hero, welche von da an mit dem Namen Atlantis unter seinem Kommando stand.

Das nächste halbe Jahr verbrachte er damit, eine geeignete Crew zusammen zu bekommen. Er hätte ja nicht gedacht, dass das so schwer sein würde. Doch bei einem Schiff dieser Größe war es nicht mit ein paar Leuten getan. Und schließlich konnte man in seinem Gewerbe nicht jeden erstbesten auf sein Schiff holen, der sich meldete. Jedenfalls schaffte er es, die benötigte Anzahl an Leuten anzuwerben.

Von da an ging es mit den Geschäften stetig bergauf. Endlich hatte er die Möglichkeit, auch mal größere Fische ans Land zu ziehen. Ein Job nach dem anderen brachte mehr Geld in Julians Tasche und verbesserte seinen Ruf, ein ausgezeichneter Händler und Verhandlungspartner zu sein. Zwar änderte sich nichts großartiges für ihn, nachdem diese Sache mit dem Geheimdienst kam; er konnte weiter handeln wie bisher und hatte dazu den Vorteil, gewissen Ressourcen der Sternenflotte zu nutzen, nur kamen manchmal die Spezialjobs zu ungünstigen Zeitpunkten. Denn in den seltensten Fällen konnte er seine und die Interessen des Geheimdienstes verbinden. Dadurch verlor er den einen oder anderen guten Deal.

Doch dann kam der schwarze Tag in seiner Karriere. Es war wieder einer dieser Jobs gewesen, die er von der Sternenflotte aufs Auge gedrückt bekommen hatte. Er sollte einem cardassianischem Schmugglerring das Leben schwer machen. Er hatte Informationen darüber gehabt, dass die Cardassianer vorhatten, illegale Substanzen in einem zivilen Konvoi zu schmuggeln. Und er hatte die Aufgabe, dieses zu überprüfen. Auf jeden Fall hätte der Konvoi nur schwach bewacht sein sollen. Zumindest nach den Informationen, die er erhalten hatte. Es hätte ganz einfach sein sollen. Hinfliegen, Konvoi überprüfen; natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten als offiziell tätiger Händler.

Tja, es wäre wohl zu einfach gewesen, denn es wartete nicht ein leicht bewaffneter Konvoi auf sie, sondern zwei stark gepanzerte Transportschiffe und ein Kampfschiff der Galor-Klasse. Und dagegen war die Atlantis natürlich machtlos. Dazu kam, dass sie anscheinend wussten, was die Atlantis vorhatte. Direkt eröffnete der Konvoi das Feuer. Nur mit Mühe schaffte es die Atlantis, sich in einem nahegelegenen Nebel zu verstecken. Das verschaffte ihr zwar einen kleinen Zeitvorsprung, doch durch den Kampf stark beschädigt, würde es die Atlantis nie schaffen. Und so kamen O'Connor auf die Idee, dem Galor-Schiff eine Falle zu stellen. Er schickte einen Notruf aus und machte 10 Torpedos fertig, um direkt bei Kontakt zu schießen. Selbst ein Galor-Schiff hielt 10 Torpedos ohne Schilde nicht aus.

Doch es sollte mal wieder anders kommen. Denn zufällig nahm ein Händlerschiff namens Privateer den Notruf auf und folgte ihm in den Nebel; und lief der gut ausgelegten Falle ins Netz. Sie wurde überrascht und konnte den Torpedos nicht standhalten. Nur ein Shuttle mit 10 Leuten konnte sich retten und auf die Atlantis übersetzten.

Charakter

Julian O’Connor gilt als einer der Besten in seinem Fach. Und das ist das Handeln. Zugleich ist er jedoch eiskalt und unberechenbar, wenn es darum geht, einen Handel abzuschließen. Er lässt normalerweise nicht mit sich spaßen. In Gesellschaft kann er sehr umgänglich sein. Auch wenn er trotzdem immer Aufmerksam ist, denn bei solchen Gelegenheiten gibt es immer die besten Informationen. Er ist zudem ein sehr fähiger Verhandlungspartner welcher immer ein Ass im Ärmel hat. Er hat häufig einen ziemlichen Galgenhumor und zeitweise kommen seine Späße gar nicht gut an. Doch in der Öffentlichkeit gibt er sich stets höflich und freundlich. Was er versucht zu vermeiden ist Alkohol. Zwar trinkt er manchmal welchen, aber er hat lieber einen freien Kopf.

Hobbys

Julians einzige Leidenschaft ist das Sammeln von Waffen jeglicher Art. Seien es Handfeuerwaffen oder Kanonen, egal wie neu oder wie alt, Julian muss sie haben. Und seid dem Zeitpunkt, wo ich die Sammelleidenschaft gepackt hatte, hat er schon eine ansehnliche Sammlung zusammen bekommen.

Medizinische Akte

Julian hatte vor 3 Jahren bei einer Auseinandersetzung einen Bauchschuss mit einem Phaser abbekommen.

Auszeichnungen, Ehrungen und Rangänderungen

keine

Negative Einträge, Verweise u.ä.

keine offiziellen

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